Vorstellung Handballverein

Handball Geschichte HSG Pirna/Heidenau zu ESV Lok Pirna

Oberliga-Handball unter dem Namen ESV Lok Pirna e.V

Immer wieder gibt es Nachfragen, weshalb es keine Mannschaft der HSG Pirna/Heidenau mehr gibt. Im folgenden Beitrag soll eine Antwort auf diese Frage gegeben werden. 1999 waren sich die Abteilungsleitungen Handball des ESV Lok Pirna und des SSV Heidenau darüber einig, dass im Landkreis höherklassiger Handball nur gespielt werden kann, wenn die vorhandenen Kräfte gebündelt werden.

Mit Unterstützung der beiden Vereinsvorstände wurde von den Abteilungen Handball ein Vertrag geschlossen und die HSG Pirna/Heidenau gegründet. Bei den Verantwortlichen gab es Klarheit, doch bei vielen Sportlern musste erst Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn es machte sich erforderlich, dass beide Abteilungen erhebliche Eingriffe in den Sportbetrieb in Kauf nehmen mussten. Das Vorhaben hatte nicht unerhebliche Auswirkungen auf den Trainingsbetrieb und erforderte auch Verständnis von den Verantwortlichen bei den Stadtverwaltungen in Pirna und Heidenau beim zur Verfügung stellen der Sporthallen. Beide Stadtverwaltungen unterstützten das Anliegen „höherklassigen Handball im Landkreis“ im Rahmen ihrer Möglichkeiten ohne Abstriche.

Nachdem auch die finanzielle Absicherung durch das Engagement vieler Firmen und Institutionen des Landkreises gesichert war, begann das Abenteuer HSG.

Allen Unkenrufen zum Trotz behaupteten sich die Mannschaften der HSG in ihren Spielklassen besser als erwartet. Der Aufstieg in die Oberliga kam deshalb nicht von ungefähr.

Auch in der 1. Oberligasaison spielte die HSG in der Spitze mit. Über einen Aufstieg in die Regionalliga musste nachgedacht werden.

Und genau da lag das Problem. Aufsteigen können laut Deutschen-Handball-Bund-Statut nur Mannschaften von eingetragenen Vereinen ( e.V. ), unsere HSG war aber kein e.V.

Der Schlüssel lag entweder in einer Neugründung oder in einer Angliederung an einen bereits bestehenden Verein. Nach reiflicher gemeinsamer Überlegung kamen die beiden Vereine ESV Lok Pirna und SSV Heidenau und deren Handballabteilungen überein von einer Neugründung Abstand zu nehmen und die Oberliga und Bezirksligamannschaft beim ESV Lok Pirna einzugliedern.

Dazu wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen, in dem festgelegt ist, welchen Beitrag die beiden Vereine zur weiteren Entwicklung des Handballsportes im Landkreis leisten wollen.

Da beide Vereine und auch beide Stadtverwaltungen einen Beitrag zur Entwicklung des Handballs leisten, ist festgelegt worden, dass

Heimspiele sowohl in Pirna als auch in Heidenau stattfinden.

Damit soll in beiden Städten die Bereitschaft, für den Handballsport etwas zu tun, weiterentwickelt werden und Akzeptanz bei der sportinteressierten Bevölkerung für diese Verfahrensweise erreicht werden.

Im Kooperationsvertrag ist weiterhin festgelegt, dass für alle Nachwuchs-mannschaften im männlichen Bereich eine Handballspielgemeinschaft ( HSG ) installiert wird und damit die Möglichkeit besteht schlagkräftige Mannschaften von Spielern beider Vereine zu bilden, ohne dass sich ein Vereinswechsel erforderlich macht. Für die Spieler der Jugend A besteht somit die Möglichkeit ein Zweitspielrecht entweder für den ESV Lok Pirna oder den SSV Heidenau im Männerbereich zu erhalten.

Mit allen diesen Maßnahmen wollen die Verantwortlichen beider Vereine und die Vertreter der Städte Pirna und Heidenau den Handballsport im Landkreis weiterentwickeln und für die Zuschauer attraktiven, spannenden und interessanten Sport bieten.

Wir hoffen mit diesen Vorhaben auf breite Zustimmung bei unseren Anhängern zu stoßen und würden uns über eine breite Unterstützung freuen.

 

Aber auch in personeller Hinsicht gab es Veränderungen. Zwar bleiben die langjährigen Erfolgsgaranten, die auch schon den SSV Heidenau betreuten, dem jetzigen Verein weiter treu. Doch hat sich bei den meisten das Aufgabengebiet etwas geändert. Der bisherige Trainer Norbert Stein, der mit der Bildung der HSG den Aufstieg in die Oberliga realisierte, wird dieses Amt nicht mehr ausüben, sondern sich intensiv mit der A-Jugend befassen. An seine Stelle rückt Stefan Süßmilch, der zuvor als Co-Trainer tätig war. Unterstützt wird er dabei von Torsten Schulz, der die Rolle des Mannschaftsleiters einnimmt. Auch er verfügt über genügend Erfahrung, betreute er doch im Vorjahr noch die zweite Mannschaft der HSG in der Bezirksliga als Trainer. In einer Doppelrolle agiert in dieser Saison Ralf Schönfeld, der zwar weiterhin als Spieler aktiv ist, aber zusätzlich die Funktion des Co-Trainers ausfüllen wird.

Somit sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison eigentlich geschaffen. Den sportlichen Erfolg sicherzustellen liegt jetzt in der Hand der Mannschaft. Dass das Team genügend Potential hat die angestrebten Ziele zu erreichen, wurde in der Vorbereitung bereits mehrfach bewiesen. So ging man bei dem Turnier in Görlitz als Sieger vom Feld und gewann das eigene Vorbereitungsturnier in Heidenau, den Ford-Automot-Cup. Obwohl der Saisonstart ( zwei knappe Niederlagen ) dann gezeigt hat, dass dies noch lange nichts zu bedeuten hat wenn es richtig um die Punkte geht bleibt jedoch zu hoffen, dass die Lok-Männer nach dem Sieg in Aue zurück in die Erfolgsspur gefunden haben.

Mit dem Oberliga-Handball in Pirna ist schon ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen, aber wir haben noch ein bisschen mehr vor.

Freuen wir uns gemeinsam auf die kommenden interessanten Spiele.

Zur Klarstellung - Oberliga als ESV Lok Pirna

Für die in der Saison 2000/2001 als HSG Pirna-Heidenau in der Oberliga agierende Mann-schaft gab es einige strukturelle Veränderungen.

So tritt dasselbe Team nunmehr unter dem Namen des ESV Lok Pirna an. Dies ist praktisch ein Schritt "zurück", denn die HSG (Handballspielgemeinschaft) wurde aus den beiden Ersten Mannschaften des SSV Heidenau und des ESV gebildet. Dabei gilt der Dank jedoch insbesondere Frank Müller, als dem Verantwortlichen aus den Reihen des SSV Heidenau, der die Zustimmung zu diesem Weg gab. Deshalb wird der ESV Lok Pirna auch in dieser Saison einige Heimspiele in Heidenau bestreiten, um diese faire Geste mit zu würdigen. Dabei hofft die Mannschaft, die ja von den Namen der Spieler eigentlich fast die selbe geblieben ist (bis auf die Zu- bzw. Abgänge) auch hier auf die Unterstützung der Zuschauer, um die angestrebten sportlichen Ziele zu verwirklichen.

Diese wurden vor der Saison wie folgt definiert: "ein Platz zwischen eins und drei sollte es schon sein". Da diese Zielstellung eine mögliche Teilnahme an den Relegationsspielen zur Regionalliga beinhaltet ,wurde eine Umbenennung unumgänglich. Denn, in den Regularien des Handballbundes ist festgelegt, dass eine Spielgemeinschaft nicht zu solchen Aufstiegsspielen antreten darf. Dass die Wahl dabei gerade auf Pirna fiel, anstatt auf Heidenau, liegt garantiert auch an der etwas stärkeren wirtschaftlichen Bedeutung der Kreisstadt.

Nächstes Spiel

Heim

ESV Lok Pirna

gegen

HSC Bad Neustadt

Gast

am 11.09.2010 um 19:30 Uhr

Letztes Spiel

Heim

HSG Neudorf/Döbeln 2.

16 : 45

ESV Lok Pirna

Gast

am 05.09.2010 um 17:00 Uhr

Tabelle

Die aktuelle Tabelle finden Sie unterhttp://www.bundesligainfo.de/

Multimedia

Hier findet ihr die neue LOK-Hymne zum anhören und mitsingen.

YouTube
Der YouTube-Kanal von ESV Lokomotive Pirna