Lok Pirna vermeldet ersten Neuzugang

vom 17.06.2010

Sven Grat.

Sven Grathwohl ist der erste Neuzugang beim ESV Lokomotive Pirna. Der 21-jährige Spaichinger wechselt vom HBW Balingen-Weilstetten an die Elbe und steht in der kommenden Saison zwischen den Pfosten des ESV.

Grathwohl spielte sechs Jahre beim HBW und kam in der abgelaufenen Saison beim schwäbischen Handballbundesligisten auf 11 Einsätze. Die Balinger setzen für die nächste Saison weiter auf das Torhütergespann Marinovic / Zoubkoff, so dass dem 21-jährigen regelmäßige Einsätze nicht garantiert werden konnten. Für seine Entwicklung sah der ambitionierte Grathwohl beim Drittligisten aus dem Elbtal eine große Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. Nun freut er sich auf eine neue Stadt, ein neues Umfeld und die Herausforderung einer neuen Mannschaft.

 

Es ergab sich kurzfristig die Möglichkeit, Sven Grathwohl zu treffen und ihm ein paar Fragen zu stellen:

Bist du gut in Pirna angekommen?

 „Ja, danke. Mit dem Einrichten meiner Wohnung bin ich fast fertig. Es müssen nur noch die Umzugskartons ausgepackt und alle Sachen eingeräumt werden.“

Welche Aspekte waren für Dich ausschlaggebend für den Wechsel zum ESV Lok Pirna?

Wie kam der Kontakt zustande?

„Der erste Kontakt wurde durch einen Spielerberater hergestellt. Persönlichen Kontakt hatte ich danach mit Fritz Zenk.

Lok Pirna ist ein ambitionierter Drittligist und ich sehe hier gute Chancen, Spielpraxis zu bekommen, um zu zeigen, was ich kann.“

Hattest Du schon Gelegenheit, Pirna und Umgebung etwas kennen zu lernen?

„Als ich das erste Mal mit meinem Vater und meiner Freundin hier war, haben wir uns Pirna, Dresden und die Sächsische Schweiz angesehen. Die Altstädte von Pirna und Dresden sind wunderschön. Und ein bisschen erinnert mich die Sächsische Schweiz an den Schwarzwald.“

Wie wichtig ist für Dich ein intaktes Umfeld?

Sehr wichtig. Als ich in Balingen spielte, habe ich eine halbe Stunde entfernt gewohnt. Hier in Pirna wohne ich direkt in der Nähe der Trainingsorte. Zurzeit leiste ich noch meinen Zivildienst. Danach möchte ich Sozialpädagogik studieren. Da ist die Nähe zu Dresden ja ideal.“

 

Welche persönlichen Ziele hast Du?

„Ich möchte meine Leistung steigern und konstanter werden. Ich möchte mich schnell einleben, damit ich der Mannschaft ein sicherer Rückhalt sein und ihr helfen kann.“

Da hat sich meine Frage nach Deinen sportlichen Zielen mit dem ESV in der kommenden Saison ja schon fast von selbst beantwortet…

„Fast (lacht)…Ich möchte so viele Spiele wie möglich mit der Mannschaft gewinnen und mit meiner Leistung dazu beitragen, dass wir viele Erfolge feiern können.“

Was erwartest Du von der neu geschaffenen 3. Liga?

„Ich kenne nur die Mannschaften aus Bernburg und Kassel, ansonsten sind der Osten der Liga, die Mannschaften und Hallen noch Neuland. Aber das ist kein Problem, denn ich denke mit Fritz Zenk haben wir einen Trainer, der über die Teams Bescheid weiß und uns gut vorbereiten und einstellen kann. Ich lasse mich überraschen.“

Auf welche Stärken können sich Deine Mitspieler und die Fans des ESV in der kommenden Spielzeit verlassen?

Ich habe einen gesunden Ehrgeiz, einen unbedingten Siegeswillen und lege sehr viel Wert auf Mannschaftliche Geschlossenheit. Die Mannschaft kann mir vertrauen, weil ich in jedem Spiel mehr als 100 Prozent geben will. Ich freue mich auf die kommende Saison und die neue Herausforderung mit einem neuen Team.“

Vielen Dank für das lockere Gespräch. Ich wünsche Dir und der Mannschaft maximale sportliche Erfolge. Die „Hölle-Ost“ freut sich auf Dich.

(Das lockere Gespräch führte Tom Reiche)

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